Schlagwort: Gesinnungsdemokratie
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Gesinnungsdemokratie | Wörterbuch der Gesinnungsdemokratie
Begriff → Gesinnungsdemokratie Definition (neutral) Gesinnungsdemokratie bezeichnet eine politische Kultur, in der nicht das Ergebnis, sondern die moralische Haltung – die „richtige Gesinnung“ – zum entscheidenden Maßstab des öffentlichen Urteilens wird. Der Begriff stammt aus der Kritik am Gegensatz zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik (Max Weber, 1919). Funktion Dient als Legitimationsrahmen für moralische Politikformen, die Konsens durch Gesinnung statt durch Verfahren und
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Das Wörterbuch der Gesinnungsdemokratie – Sprache als Spiegel der Macht
Wer die Worte beherrscht, beherrscht das Denken – und wer das Denken lenkt, formt die Republik In keiner Epoche der deutschen Nachkriegsgeschichte war die politische Sprache zugleich so weich und so wirksam wie heute. Begriffe, die einst Mittel der Verständigung waren, sind zu moralischen Signalen geworden. Worte ordnen nicht mehr, sie werten. Sie beschreiben nicht,
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Das Wörterbuch der Gesinnungsdemokratie | Übersicht
Wer die Worte beherrscht, beherrscht das Denken – und wer das Denken lenkt, formt die Republik Das „Wörterbuch der Gesinnungsdemokratie“ wird stetig erweitert. Abonniere „Kassandra Notizen“, um über neue Einträge informiert zu werden. Hast du einen Vorschlag, welcher Begriff hier aufgenommen und ausgearbeitet werden sollte? Dann lass einen Kommentar da. Unverlinkte Begriffe sind in Vorbereitung.